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"Union der festen Hand
Bergwerk Göttelborn
Aug.   Sommerfabrik:
  04.-09. Völklingen Weltkulturerbe  
  11.-16. St. Inbert Baumwollspinnerei
 
  18.-23. Neunkirchen-Reden
Bergwerk Reden
 
Sept. 12.
13.
Body Work
Alte Schmelz
St. Ingbert
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Baumwollspinnerei
St. Ingbert
  19. KammerStücke
Bergwerk Reden
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Bergwerk Göttelborn
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Bergwerk Göttelborn-
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26.
Perform Performing
Bergwerk Göttelborn
  27. Gotan Project
Alte Schmelz
St. Ingbert
  31. Juli-
31. Okt.
Echtzeit 24
Bergwerk Göttelborn
   

 

27. Mai 2003 . 20:00 Uhr
(Weitere Aufführungen am 5., 9., 10., 11. und 12. Juli)
Bergwerk Göttelborn . verschiedene Räume
UNION DER FESTEN HAND
Ein Industrie-Theaterprojekt von Stephan Stroux.
Nach dem gleichnamigen Roman von Erik Reger.

Eine Theaterwanderung durch das Bergwerk Göttelborn Eine Koproduktion der Union der festen Hand GbR mit der mediapool GmbH Berlin und den Spielorten Weltkulturerbe Rammelsberg Goslar, Weltkulturerbe Zeche Zollverein Essen sowie der Industriekultur Saar GmbH (Bergwerk Göttelborn)

Ab 18.00 Uhr und nach der Veranstaltung Bistro in der Schwarz-Weiss-Kaue.
Shuttlebus ab Saarbrücken, Landwehrplatz. Abfahrt 19.00 Uhr;
Rückfahrt eine halbe Stunde nach dem Ende der Veranstaltung

Das Festival SCHICHT-WECHSEL startet nach zweijähriger Pause mit einer ambitionierten Neuproduktion.
In Zusammenarbeit mit vier Standorten der Industriekultur in Deutschland hat der Berliner Regisseur Stephan Stroux eine Romanvorlage aus dem Jahr 1931 in einer außergewöhnlichen Theaterinszenierung umgesetzt.
Ein Ensemble internationaler Schauspieler, Tänzer und Musiker machen das gesamte Areal des stillgelegten Bergwerks Göttelborn zur Bühne, auf der die Zuschauer die Künstler von Szene zu Szene begleiten.
In diesem bewegten Theater entfaltet sich nach und nach das Panorama der industriellen Welt der zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Es ist das Bild einer Gesellschaft voller sozialer und politischer Konflikte, einer Gesellschaft, die schließlich an ihren inneren Widersprüchen zerbricht.

Der Roman "Union der festen Hand" von Erik Reger gilt neben Siegfried Kracauers "Die Angestellten" als zentrale literarische Auseinandersetzung mit Wirtschaft und Gesellschaft der Weimarer Republik.
In seinem Mittelpunkt steht die Geschichte der "Risch-Zander-Werke", deren Entwicklung zwischen dem untergehenden Kaiserreich und dem Aufkommen des Nationalsozialismus nachgezeichnet wird.
Hinter "Risch-Zander" verbirgt sich, literarisch kaum verschlüsselt, der Krupp-Konzern, der schon vor dem Ersten Weltkrieg als die zentrale Waffenschmiede des Deutschen Reiches galt.
An seinem Beispiel zeigt Reger die engen und unheilvollen Verflechtungen zwischen wirtschaftlicher und politischer Macht. Er dokumentiert auch, wie demokratische Hoffnungen nach der in der Revolution von 1918 geschürten Aufbruchsstimmung rasch zerstört wurden.
Das lag nicht nur an der reaktionären Gesinnung vieler Industrieller, die schon bald mit der politischen Rechten paktierten. Ebenso unfähig erweist sich die völlig zerstrittene Arbeiterbewegung, den demokratischen Erneuerungsprozess der Gesellschaft nachhaltig zu tragen.

"Raum" ist das Leitthema des diesjährigen "SCHICHT-WECHSEL, der sich von Anfang an als thematisch orientiertes Festival der Industriekultur verstand.
Mit dem Theaterprojekt "Union der festen Hand" wird dieser Anspruch in doppelter Hinsicht eingelöst.
Durch die großflächig angelegte Inszenierung wird zum einen das Areal der alten Industrieanlage neu definiert.
Aus ehemaligen Arbeitsstätten werden - vorübergehend Ð Kunsträume, die dem Ort eine neue Bedeutung verleihen. Zum anderen schafft aber auch der Inhalt des Stückes einen thematisch-räumlichen Bezug.
 
www.unionderfestenhand.de
Eintritt: 15 EUR/12 EUR

INFOS: 06825 / 80077-19

Kartentelefon:
Tailormade Agentur Sbr.  
|  Tel.: 0681 / 375825

Vorverkauf:
Tailormade Agentur Sbr.
  |  Försterstr. 19 (Ecke Cecilienstr.)  |  per e-mail: tailormade@t-online.de
Kulturbüro Sbr.
  |  
Passagestr.4 |  Tel. 0681 / 905-4901
+ an allen CTS Vvk-Stellen

 

Union der festen Hand

Die Geschichte der industriellen Vergangenheit kehrt mit der "Union der festen Hand" ein Stück weit an den Ort ihres Geschehens zurück.




 
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